1. Januar, 2016, 1:05 Uhr

Ein für mich ganz normales Silvester. Keine Party, keine Freunde, keine Familie, nur ich mit mir alleine. Musik. Katzen. Ein Tag und eine Nacht wie 364 andere auch im Lauf eines Jahres. Und es ist gut so. Einige kleine soziale "Experimente" über's Jahr 2015 hinweg verteilt haben mir immer wieder bewiesen, dass es unsinnig ist auf mehr zu hoffen oder es sogar zu erwarten. Und das sage bzw. schreibe ich ohne Bitterkeit. Denn es ist alles andere als unerwartet. Teils geschuldet meiner eigenen, recht kontroversen Persönlichkeit, teils geschuldet einem Zeitgeist, welcher persönliche Beziehungen vorgaukelt, wo keine sind. Vor meinem Geburtstag habe ich mal einen kleinen Versuch gestartet, und einfach mal mein Geburtsdatum bzw. den Geburtstag in den gängigen sozialen Medien »

Über's Schreiben schreiben.

Wo fängt man an? Was möchte man sagen? Erzählen. In welcher Form? Einfache Verse? Lyrik? Poesie? Kurzgeschichten? Prosa? Einen Roman? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich habe eine Kiste mit alten, gebrannten CDs aufgetrieben. Daten-CDs. Darauf habe ich alte Texte von mir gefunden. Songtexte, die ich früher für die Band geschrieben hatte. Fragmente, Ideen und fertige Songs. Ich hatte viel vor. Und viel zu wenig je zu Ende gebracht. Aber irgendwie hat sich in mir in der letzten Zeit immer stärker das Gefühl manifestiert, meine Gedanken in Worte fassen und festhalten zu müssen. Dadurch sind sie aus meinem Kopf herausgelöst und existieren trotzdem weiter. Können angesehen, noch einmal gedacht, miterlebt und auch verändert werden. Joanne K. Rowling hat dafür »

Scent of Snow

« It's dark, it's cold, weighed down with snow. A heart is heavy in the north tonight.» « What is this season without a willingness to allow for communication to flow in hopes for understanding? What is there to be afraid of? » David Gold† (Woods Of Ypres), 18./19. Dezember 2011 »

Etwas fehlt.

Der perfekte Abend. Ein Konzert deiner Lieblingsband in einer geilen Location. Du bist nach einem freien Tag schon früh am Abend unterwegs, triffst dich mit deinen besten Freunden, die Dame deines Herzens ist ebenfalls dabei. Ihr geht vor dem Konzert noch etwas essen und seid trotzdem früh genug vor Ort, um einen guten Platz mit hervorragendem Blick auf die Bühne zu bekommen. Der obligatorische Besuch am Merch-Stand wird wie immer vorher erfolgreich abgeschlossen. Die Vorband fängt pünktlich an und ist musikalisch ebenfalls hervorragend, was ihr dank des glasklaren Sounds schnell merkt. Nach einer kurzen Umbaupause ist es dann so weit: Deine Helden entern die Bühne und legen los. Und wieder: Perfekter Sound, perfektes Licht, alle Musiker sind unglaublich gut aufgelegt, »

Ich in akustisch - 10 Alben und Songs, die mein Leben beeinflusst haben.

Achtung: Viele Videos, Artikel braucht etwas länger zum Laden als gewöhnlich! Seit ein paar Tagen wird eine neue Sau durch's Facebook-Dorf getrieben und da es dabei, mal wieder, um Musik geht, bin ich mehr als nur bereit mitzumachen. Worum geht es konkret? - Ich wurde von Henrik in einem Beitrag getaggt, in welchem er die 10 Alben (Musik, nicht Fotos!) vorstellt, welche ihn in seiner bisherigen Lebenszeit am meisten beeinflusst haben. Selbiger Aufgabe sehe ich mich nun als Getaggter ebenfalls ausgesetzt. Und eigentlich sollte es keine zu schwierige Aufgabe sein, habe ich doch in meinem Leben schon mehrere Tausend Stunden mit Musik und hunderten von Künstlern und Bands verbracht. Allerdings liegt hierbei auch das Problem. Es ist schlicht unmöglich zu »

Reduktion: Hier und jetzt.

Twitter und Instagram habe ich abgeschaltet. Instagram war eh nur eine Spielerei, aber Twitter hat sich in den letzten Monaten von einem belanglosen Grundrauschen zu einer extrem nervtötenden Umgebung entwickelt. Ein Kuriositätenkabinett aus emotional und hormonell vollkommen unausgeglichenen Menschen, welche versuchen entspannt, intellektuell, witzig, sexy, interessant und ausgeglichen rüberzukommen, aber in 99,9% aller Fälle grandios scheitern. Aber da 99,9% aller Follower genau so drauf sind, wird es zum Glück nicht bemerkt. Dass man es zu einem solch hohen Prozentsatz mit vollkommen Merkbefreiten zu tun hat, bedeutet für das allgemeine Niveau und den Tiefgang ein erfreulich seichtes Gewässer, in welchem es sich zwar bei angenehmen Temperaturen ganz gut planschen lässt, wirklicher Nutzen, Mehrwert oder auch nur Tiefgang allerdings nicht »